Frank Hohmann

Seine Arbeit ist die Inszenierung extremer Lichtverhältnisse.

„Bilder zwischen Wirklichkeit und Surrealität.“

Spezialisiert hat er sich im Bereich der Nacht- und Available-Light-Fotografie. Durch verschiedene fotografische Techniken und dem gekonnten Spiel von Licht, Schatten und Farbe zeigt er einzigartige Facetten der Industrie- und Architekturlandschaften. Seine Fotografien setzen sich immer aus mehreren Aufnahmen zusammen, zumeist durch Verwendung der „Available Light Fotografie“- also Verzicht auf zusätzliche Lichtquellen. Fotografie mit dem Licht, den die Orte bereitstellen - bei Vollmond oder völliger Dunkelheit. Für einige seiner Fotografien hingegen arbeitet Frank Hohmann mit aufwendigen Lichtinstallationen, um die gezeigten Orte zu verfremden und eine unikale Situation zu erschaffen.


"So verwandelt er bekannte Orte in surreale Welten: Industrieanlagen wirken monumental und erhaben, Zechen oder Hochöfen werden zu Science-Fiction-Schauplätzen und sonst viel befahrene Straßen oder belebte Orte wirken geisterhaft verlassen. Vergangenem, Ausgedientem verleiht Hohmann in seinen Arbeiten Denkmalstatus und auf das Gewohnte eröffnet er einen einmaligen und besonderen Blick. Er interpretiert die Wirklichkeit neu, löst Orte aus ihrem alltäglichen Kontext heraus und verleiht ihnen etwas surreales - es entstehen Szenerien die an aufwendige Filmkulissen erinnern. Bilder die den Betrachter irritieren und faszinieren."
(Text: BA Laura Tiemann, Essen)

Für die Kulturhauptstadt 2010 im Ruhrgebiet hat er das Titelmotiv "Rheinorange" angefertigt. Veröffentlicht werden seine Bilder in ausgewählten Galerien, auf internationalen Kunstmessen und bei namhaften Kunstverlagen. Es bestehen langjährige Kooperationen mit internationalen Firmen, wie Fa. EPSON und TeNeuess Verlag. 2005 gründete Frank Hohmann als freischaffender Fotograf das Label "AUFNACHTSCHICHT". Focus dieser Arbeiten sind künstlerische Fotografien, die als Auftragsarbeiten oder für Fotoausstellungen entstehen. Seit 2008 geschieht dies in Zusammenarbeit mit der Geologin und Fotografin Daniela Szczepanski. 2010 entstand das Projekt "Verbrannte Landschaften", in dem die zwei Fotografen Vulkanische- und Industrielandschaften in Bildpaaren gegenübergestellten. Als Teil der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 war es in einer Outdoor-Ausstellung auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums Henrichshütte Hattingen zu sehen und wurde ein Jahr später zum Horizonte Festival im Ostseebad Zingst gezeigt. Die Duisburger Akzente 2010 waren der Startschuss zur "Outdoorgalerie AUFNACHTSCHICHT". Direkt an der Ruhr in Duisburg Ruhrort zeigen großformatige Bilder von Hohmann sowie Szczepanski Eindrücke von Fluss und Hafen. Mit dieser Dauerausstellung bereichern sie diesen historischen Stadtteil. "STREETS, moments of night", das neuste Projekt beider Fotografen zeigt die Entmenschlichung des urbanen Raums im Stil des klassischen Formats Polaroid.

 

 

 

          

Back to top